Dass Frauen nur selten zum Pornofilm greifen, liegt grundsätzlich nicht in ihrem Desinteresse begründet, dass den Damen gegenüber erotischen Werken in der Branche gern nachgesagt wird – Frauen interessieren sich schlicht und einfach nicht für typische Männerpornos. Wenn der gut bestückte Held des Films sein Luder in allen Stellungen rannimmt und die Kamera dabei voll drauf hält, übt diese Szenerie auf weibliche Zuschauer meist keinen Reiz aus.
Frauen legen einen gesteigerten Wert auf die Echtheit der Handlung im Film und auch auf die der Darsteller. Ein blondes Sexluder mit operativ vergrößerten Brüsten, das nach Sperma schreit, erscheint da sehr fremd und von der Realität weit entfernt – der Film fällt bei den Frauen durch. Was Frauen im Pornofilm wollen ist Erotik, die nun mal nicht bei einem Zoom auf Penis und Muschi zu Stande kommt. Vereinzelt kommen so Filme auf den pornografischen Markt, die speziell von Frauen für Frauen gedreht wurden, sich aber bislang nicht zum Kassenschlager entwickelten. Andere Pornofilme versuchen hingegen, männliche und weibliche Ansprüche zusammen zu führen, und den Porno so mit mehr Handlung und Ästhetik zu versehen, ohne das die Sexszenen auf der Strecke bleiben.
Ganz anders sieht die Situation jedoch bei den privaten Amateurfilmen aus, die bei Frauen und Männern gleichermaßen ankommen. Swinger filmen sich dazu gern im Schlafzimmer oder beim Sex Treffen und zeigen das Material im Erotikportal, wo die scharfen Streifen viele freizügige private Porngirls zeigen, die es sich sogar öffentlich besorgen lassen oder vor der Saunacam das Abenteuer mit mehreren Männern suchen, die sich gleichzeitig um sie kümmern.