Renaissance des Pornofilms
Nach den aufgeschlossenen zwanziger und dreißiger Jahren, die einen echten Boom des frühen Pornofilms mit sich brachten, kehrte im erotischen Business mit den Kriegsjahren erst einmal Ruhe ein. In den 50er Jahren dreht man dann in den USA vornehmlich Ärzte- und Doktorfilmchen ab, die es aus guten Gründen aber nicht zu einer großen Popularität bringen – sie sind einfach grottenschlecht. In Europa sind es hauptsächlich die Franzosen, die wieder zum pornografischen Film zurück finden und zahlreiche Episoden- also auch pornografische Spielfilme zum Besten geben. Gern darf es dabei auch etwas mehr sein und in Frankreich hält erstmals das Thema BDSM in Filmen seinen Einzug.
Etwas später kommt eine echte Welle von FKK-Filmen aus dem hohen Skandinavien herüber geschwappt, in denen vornehmlich junge Dinger ihre Leidenschaft fürs Nacktbaden entdecken. In den 60ern kommen dann noch die Beaver-Movies dazu, die in kurzen Episoden meist Stripperinnen zeigen. Und in Deutschland entsteht der Aufklärungsfilm aus der Feder von Oswald Kolle und Kollegen, der Ende der 60er dann durch die ersten harten Pornos aus Dänemark abgelöst wird.
Heute darf ein ganz neuer Trend beobachtet werden, der mit dem gewerblichen Porno-Business jedoch nicht viel gemein hat: private Amateurvideos liegen im Trend und laufen den klassischen Pornos in der Szene durchaus den Rang ab. Paare greifen dabei zur Sexcam und filmen sich selbst im Schlafzimmer, sowie an anderen Treffpunkten der Swingergemeinschaft. Auch die Frauen haben einen nicht unbeachtlichen Anteil an diesen privaten Filmen und zeigen sich gern online sehr sexy oder werden zu echten Porngirls, die private Clips abdrehen.

